Gebrauchte E-Autos: Restwerte steigen, Verbrenner verlieren an Wert

Nach einer DAT-Auswertung erzielen dreijährige Elektroautos im Schnitt 51,5 Prozent ihres Listenpreises. Der Abstand zu Benzinern und Diesel wird kleiner.

KI-generiertes Bild: Fahrzeughändler prüft mit Tablet gebrauchte Autos auf einem Hof bei Sonnenuntergang, KI-BildKI-generiertes Bild
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Gebrauchte Elektroautos werden auf dem deutschen Markt wertstabiler. Nach einer Auswertung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) stiegen die Restwerte dreijähriger batterieelektrischer Fahrzeuge zwischen Mai und August 2026 um 1,4 Prozentpunkte. Benziner verloren im gleichen Zeitraum 0,4, Diesel 1,1 Prozentpunkte.

Die Werte im August 2026

  • Elektroautos: 51,5 Prozent des ursprünglichen Listenpreises (November 2025: 48,4 Prozent)
  • Diesel: 58 Prozent (November 2025: 61,2 Prozent)
  • Benziner: 59,4 Prozent (November 2025: 62,6 Prozent)

Ursachen

Die Entwicklung fällt in eine Phase sehr hoher Kraftstoffpreise. Gebrauchte Elektroautos werden schneller verkauft, ihr Anteil an den Besitzumschreibungen wächst. Gleichzeitig weist die Fachpresse darauf hin, dass sinkende Verbrenner-Restwerte für Handel und Leasinggesellschaften ein erhebliches Risiko darstellen können.

Was das für B2B Partner bedeutet

Bestände sollten häufiger neu bewertet werden, vor allem bei Verbrennern mit hoher Standzeit. Bei gebrauchten Elektroautos lohnt sich der Blick auf Batteriezustand und Ladeleistung, weil diese Angaben für Käufer zunehmend preisbestimmend sind. Ein internationaler Absatzkanal kann helfen, Fahrzeuge dort zu verkaufen, wo die Nachfrage gerade höher ist.